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		<title>Ein totes Kalb für Olympia</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SANDMANN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man muss schon ein ziemlicher Optimist sein, um ernsthaft dran zu glauben, dass eine Sportart, bei der sich eine wildgewordene Meute Reiter um ein totes Kalb prügelt, die Chance hätte, Olympische Disziplin zu werden. Die Afghanen sind offenbar recht optimistisch. Denn sie wollen mit Buzkashi, so heißt die Sache mit dem Kalbskadaver, zu Olympia. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/Buz_Kalb.jpg" rel="lightbox[1355]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1356" title="Buz_Kalb" src="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/Buz_Kalb-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Man muss schon ein ziemlicher Optimist sein, um ernsthaft dran zu glauben, dass eine Sportart, bei der sich eine wildgewordene Meute Reiter um ein totes Kalb prügelt, die Chance hätte, Olympische Disziplin zu werden. Die Afghanen sind offenbar recht optimistisch. Denn sie wollen mit Buzkashi, so heißt die Sache mit dem Kalbskadaver, zu Olympia. Und zwar unbedingt. Der Schiedsrichter trägt schon die Olympischen Ringe auf seinem Outfit, strahlt mich an und meint, das klappt bestimmt. Wobei mir nicht ganz klar ist, wozu Buzkashi überhaupt einen Schiedsrichter braucht. Denn die einzig erkennbare Regel scheint zu sein, dass alles erlaubt ist, um einem anderen Reiter das Kalb abzujagen.</p>
<p><a href="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/P1010134.jpg" rel="lightbox[1355]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1357" title="P1010134" src="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/P1010134-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Nun sind die Afghanen nicht blöd. Dass es so ganz ohne Regeln mit den Olympischen Spielen nicht klappen wird, ist ihnen klar. Deshalb haben sie die Anzahl der Reiter begrenzt, und zwei Teams gebildet. So weit so gut. Nur spielt in den Teams immer noch jeder gegen jeden. Und wären bei dem Spiel, bei dem wir heute waren, europäische Tierschützer oder Vertreter von Fair Play vor Ort gewesen, wären sie wahrscheinlich auf der Stelle vor Empörung geplatzt.</p>
<p><a href="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/P1010138.jpg" rel="lightbox[1355]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1358" title="P1010138" src="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/P1010138-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Auch die Tatsache, dass die Hälfte des Spaßes bei Buzkashi die ist, dass die Reiter ständig in das Publikum preschen, was dann so panisch wie belustigt in alle Richtungen auseinanderschießt, dürfte dem Plan mit Olympia nicht unbedingt zu gute kommen.</p>
<p><a href="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/BUZ_Actiion.jpg" rel="lightbox[1355]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1360" title="BUZ_Actiion" src="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/BUZ_Actiion-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Nun ist aber diese afghanische Variante des Polo ein absolut sehenswertes Spektakel. Und ganz davon abgesehen macht mich allein die Vorstellung,  dass die Damen und Herren vom IOC ja vielleicht nach Kabul reisen müssten, um die Tauglichkeit von Buzkashi zu prüfen, zu einem absoluten Befürworter der afghanischen Idee von Olympia.<strong></strong></p>
<h5><strong>“Kulturkrieger” / Mai 2012 in ZDFkultur</strong></h5>
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		<title>Der Mann ohne Geld</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SANDMANN</dc:creator>
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<p>Dr. Jaheen also soll ohne Budget  etwas für die Kultur seines Landes tun.  Nur mal so zum Vergleich: der Kulturetat von Berlin soll bis 2013 auf 371 Millionen Euro wachsen. Der von ganz Afghanistan liegt nach Aussage des Ministers irgendwo um die Null.</p>
<p>Dr. Raheen ist vor allem dafür bekannt, dass er wie wild Lizenzen für private TV- und Radioanbieter vergeben hat, das nämlich kann er als Informationsminister. Und das hat immerhin dazu geführt, dass heute etwa 150 Radiosender und ca.  30 Fernstationen die Afghanen beglücken, so sie denn Fernseher oder Radios haben. „Stimme der Sharia“, also der Sender der Taliban, war gestern. Heute wird im Fernsehen gekocht und getanzt, es gibt „Wer wird Millionär“, es werden Superstars gesucht und natürlich gibt es eine ganze Menge Plasbergs, mit munteren politischen Debattensendungen.</p>
<p>Darauf ist der Informationsminister in Dr. Raheen sehr stolz, der Kulturminister in ihm hingegen ist leicht deprimiert.</p>
<p><a href="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/Kulturminister1.jpg" rel="lightbox[1350]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1352" title="Kulturminister" src="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/Kulturminister1-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Wenn er selber kein Geld hat, was ist dann mit der UNESCO, frage ich ihn. Er winkt ab. Was mit den ausländischen Botschaften? Er winkt wieder ab. Was etwas unfair ist, denn all die Goethe Institute, Französischen Kulturzentren etc. geben sich redliche Mühe, die Kunst  zu fördern.</p>
<p>Wenn man aber in die staatliche Nationalgalerie geht, eine ehemals wunderschöne alte Villa, dann versteht man, warum der Mann wenig fröhlich wirkt. Die Villa ist ungeheizt – denn dafür ist natürlich kein Geld da. Sie ist auch ziemlich schlecht beleuchtet – denn dafür ist offenbar auch kein Geld da. Sie besteht aus einer leicht bizarren Sammlung von Ölschinken. Und der Direktor kann sich nicht daran erinnern, wann er das letzte Mal etwas hat ankaufen können. Kein Geld eben. Besucher übrigens gibt es auch keine, zumindest nicht an den beiden Tagen an denen Michael (Kameramann) und ich dort frierend durch die Flure gelaufen sind.</p>
<p>Die Politik, sagt mir der Kulturminister, der eigentlich Schriftsteller und Literaturexperte ist, macht überall den selben Fehler, sie versucht am Ende immer alles mit Waffengewalt zu lösen. „Die Politiker wollen einfach nicht begreifen, dass die besten Waffe gegen Terrorismus, Kunst und ein reges Kulturleben sind.“</p>
<h6><strong>“Kulturkrieger” / Mai 2012 in ZDFkultur</strong></h6>
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		<title>Glitzerpumps in Kabul</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 18:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SANDMANN</dc:creator>
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Ich war heute auf einer Veranstaltung, die sich Shabi Museeqi nennt, was wahrscheinlich anders geschrieben wird und übersetzt ungefähr „Nacht der Musik“ heißt. Michael (Kameramann) und ich waren vorher informiert worden, dass diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass alles anders ist, als man gemeinhin denkt, ist nicht wirklich neu. Dass Dinge so anders sein können, ist dann allerdings doch überraschend.<br />
Ich war heute auf einer Veranstaltung, die sich <em>Shabi Museeqi</em> nennt, was wahrscheinlich anders geschrieben wird und übersetzt ungefähr „Nacht der Musik“ heißt. Michael (Kameramann) und ich waren vorher informiert worden, dass diese Fernsehshow von der „heißesten“ Moderatorin ganz Afghanistans moderiert wird. Diese Ankündigung hat bei mir zu einem müden Lächeln und bei Michael zu (wenn überhaupt) sehr milder Vorfreude geführt. Zumindest solange, bis wir dann ins Studio von Shabi Museeqi gekommen sind. Und da saß sie:</p>
<p><a href="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/Arianna.jpg" rel="lightbox[1340]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1339" title="Arianna" src="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/Arianna.jpg" alt="" width="183" height="275" /></a></p>
<p>Aryana Sayeed. In 19 cm hohen Glitzerpumps, Stretch-Jeans, die ihr irgendjemand an den Körper genäht haben muss und einer Haarpracht, für die jedes noch so kleine Kopftuch eine riesen Beleidigung gewesen wäre. (Weshalb sie, anders als auf dem Presse-Photo, auch keins getragen hat.)</p>
<p>Ehrlich gesagt, war ich ziemlich baff. So ein Auftritt im Land von Burka und Taliban hätte ich bis heute für undenkbar gehalten. Und die Show findet nicht heimlich in irgendeinem Kellerloch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nein, sie wird jede Woche im Fernsehen übertragen. Otto-Normal-Afghane und Mullah Omar können sich also gleichermaßen dran erfreuen. Wahrscheinlich mit sehr unterschiedlichen Reaktionen. </p>
<p>Aryana Sayeed moderiert die Show und tritt gleichzeitig als Sängerin darin auf. Und wie die Dame auf ihren halsbrecherischen Absätzen das Studiopublikum zur Raserei bringt, auch dass dürfte den Herren Taliban nicht gut gefallen. Genausowenig, wie dieses Video. (Fuzion Studios Production)</p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/rWrC_xjzWto?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Vielleicht, ging es mir durch den Kopf, sollte man langsam mal aufhören, bei Afghanistan immer nur an Taliban &#038; Co zu denken. Wobei das ziemlich schwierig ist, wie ich schnell selbst festgestellt habe. Denn irgendwann bei der Aufzeichnung der Musikshow kam mir plötzlich der Gedanke, dass dieses Studio der perfekte Ort für einen Anschlag ist. Dann habe ich mir überlegt, dass Aryana Sayeed sich Woche für Woche hier hinstellt, und diese Gefahr ignoriert.  Sie hat mir erzählt, dass sie manchmal Angst hat, dass die Sache das Risiko ihrer Meinung nach aber wert sei. Das ist mutig, sehr mutig sogar. Machen wir es kurz: Hut ab, ich war und bin beeindruckt.</p>
<h6><strong>“Kulturkrieger” / Mai 2012 in ZDFkultur</strong></h6>
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		<title>DEATH to &#8220;SCHNEEFLÖCKCHEN&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SANDMANN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 1. Februar steige ich gegen Mittag in Berlin gut gelaunt in ein Flugzeug. Frankfurt – Istanbul – Kabul. Das ist der Plan. Drei Tage später sitze ich, deutlich schlechter gelaunt, zwischen einer Menge nicht wirklich duftender Afghanen, im Terminal 2 in Dubai. Ich hänge fest. Wer jemals zwei Tage wartend im Terminal 2 in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/P10101021.jpg" rel="lightbox[1327]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1335" title="P1010102" src="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/P10101021-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Am 1. Februar steige ich gegen Mittag in Berlin gut gelaunt in ein Flugzeug. Frankfurt – Istanbul – Kabul. Das ist der Plan. Drei Tage später sitze ich, deutlich schlechter gelaunt, zwischen einer Menge nicht wirklich duftender Afghanen, im Terminal 2 in Dubai. Ich hänge fest. Wer jemals zwei Tage wartend im Terminal 2 in Dubai verbracht hat, weiß, wovon ich spreche.</p>
<p>Der Spaß fängt am Turkish Airlines Schalter im Frankfurter Flughafen an.  Es herrscht Weltuntergangsstimmung. In Istanbul hatte es zu schneien begonnen. Nicht wirklich erstaunlich. Es ist Winter! Aber alle Flughäfen dieser Welt scheinen davon Jahr für Jahr vollkommen überrascht zu werden. Offensichtlich werden die Räumfahrzeuge im Frühling auf Ebay versteigert. Vielleicht werden sie auch verschenkt oder man kann sie nur für einen Saison lang benutzen. Ich habe keine Ahnung. Auf jeden Fall sind sie nie da, wenn man sie braucht. Im Winter nämlich, wenn es manchmal schneit.</p>
<p>Die Dame am Schalter ist nett aber schon ziemlich genervt. Als sie hört, dass ich nach Kabul will, verschlechtert sich ihre Laune noch einmal deutlich. „Da kriegen wir sie nie hin,“ meint die Dame.</p>
<p>Und langsam fürchte ich, dass das eine geradezu prophetische Aussagen gewesen ist.</p>
<p>Anderthalb Stunden später sehen meine Optionen folgendermaßen aus: Über Frankfurt nach Riad,  drei Stunden Aufenthalt, dann weiter nach Jeddah. In Jeddah drei Stunden warten, und zwar im Flugzeug und dann weiter nach Kabul. Reisezeit: irgendetwas um die 32 Stunden. Ich lehne höflich ab. Die Dame wirkt leicht gereizt. Dann bietet sie mir eine ähnlich attraktive Verbindung über Neu Dehli an. Ich sage freundlich aber entschieden: kommt nicht in Frage. Die Dame wird sauer. Sie lässt es an ihrem Computer aus. Der wehrt sich, indem er einen Flug über Dubai ausspuckt.  Von Dubai bis Kabul muss ich dann selbst sehen, wie ich weiterkomme. Danke nein, sage ich. Die Dame telefoniert kurz. Und erklärt mir dann erstaunlicherweise, dass das mit dem Schnee in Istanbul doch nicht so schlimm sei, ich sollte es einfach versuchen. Alternativ könnte ich den Flug auch kostenlos stornieren. Ich nehme den Flug nach Istanbul.</p>
<p>Als ich einchecken will, sagt die Dame am Schalter (eine andre Dame, als die eben) : „Nach Kabul kommen sie nie. Auf jeden Fall nicht über Istanbul. Es schneit, wie verrückt.“ Aha. Ich nehme den Flug nach Dubai. Und kaufe ein weiteres Ticket nach Kabul. In Dubai gibt es keinen Schnee. Dafür haben die dort wahrscheinlich Räumfahrzeuge.</p>
<p>Was sie nicht haben:  Einfluss auf das Wetter in Kabul. In Kabul nämlich, schneit es plötzlich auch.  Und zwar heftig. Und die Afghanen fackeln nicht lange. Sie machen den Flughafen dicht. Nur verraten sie das ihren Kollegen in Dubai nicht. Ode<a href="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_1098.jpg" rel="lightbox[1327]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1329" title="IMG_1098" src="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_1098-224x300.jpg" alt="" width="204" height="273" /></a>r sie verraten es ihnen, aber die verheimlichen es gewissenhaft vor ihren Passagieren.</p>
<p>Um zwei Uhr morgens setzte ich mich in die Wartehalle. Gegen 12 Uhr mittags überlege ich kurz, ob ich irgendwie meinen Kameramann Michael für das Wetter verantwortlich machen kann. Mir fällt nicht ein, wie. Um vier Uhr nachmittags, teilt mir ein netter Herr aus Indien, der in Dubai für die Flüge nach Kabul verantwortlich ist, mit, dass es heute wohl nichts mehr wird.  Leider. Er hat aber einen Freund, der hat ein Hotel und dort könne er mir Zimmer besorgen. Und dann sollte ich morgen früh wieder zum Flughafen kommen. Ich nehme die Zimmer. Und lerne, dass in Dubai „dry day“ ist. Keine Drinks also, am nächsten Tag nämlich wird die Geburt des Propheten gefeiert.</p>
<p>Während ein Großteil der Bevölkerung von Dubai alkoholfrei an die Geburt des Propheten denkt, fahren Michael und  ich aus dem Indischen Hotel zum Flughafen. Ich fühle mich hier mittlerweile einigermaßen zu Hause. Es ist zwei Uhr früh, der Flug soll um fünf Uhr gehen. Die Iranerin, die für Fly Dubai den <em>check in</em> organisiert, kenne ich schon vom Vortag.  „Es wird wohl sieben, aber heute klappt es bestimmt.“</p>
<p>Ich bekomme eine SMS von einem Mitarbeiter in Kabul. Es schneit, schreibt er.  So viel wie seit einer Dekade nicht mehr. Er stellt ein lustiges Photo von sich und seinen Kumpels auf einer hüfthoch verschneiten Straße in Kabul auf sein Facebook Profil. Ich spüre erstmals, dass sich so etwas wie Hoffnungslosigkeit in mir breit macht. Michael schläft.</p>
<p>Es ist acht. Ich kaufe den dritten Kaffee bei Starbucks. Ich habe allein dafür seit vorgestern ein Vermögen ausgegeben. Seit meiner Abreise aus Berlin sind etwa 72 Stunden vergangen.</p>
<p>Ich versuche, ein Nickerchen zu machen. Neben mir sitzt ein 4 jähriges Kind aus Russland, dass auf seinem i-pad zu Hardrock-Klängen Krieg führt. Michael schläft.</p>
<p>Neun Uhr: Ich kaufe Tee und lese „Liberty“ von Jakob Ejersbo. Ich glaube, es ist ein ziemlich gutes Buch, wobei ich mich kaum konzentrieren kann. Ich bin müde.</p>
<p>Es ist zehn. Ich überlege, den Lieben Gott einen Guten Mann sein zu lassen. Sprich, aufzugeben, sprich, in den Sack zu hauen. Ein letzter Anruf bei dem geschätzten Mitarbeiter in Kabul. „Ich sehe die Sonne“, sagt er fröhlich. Die Sonne? Ebenso fröhlich biegt dann der nette Fly Dubai-Angestellte aus Indien um die Ecke. „Das Wetter wird besser. Wir können gleich los.“ Auf der Anzeigetafel der Abflugzeiten bewegt sich in der Spalte Kabul etwas: Abflug 12:00. Gleich ist offenbar ein dehnbarer Begriff.</p>
<p>Um 11:00 Uhr kaufe ich irgendetwas im Duty Free. Um 11:25 bedauert eine Frauenstimme über Lautsprecher uns mitteilen zu müssen, dass der Abflug nach  Kabul sich um zwei weitere Stunden verschiebt.</p>
<p><a href="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_1099.jpg" rel="lightbox[1327]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1332" title="IMG_1099" src="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_1099-224x300.jpg" alt="" width="139" height="186" /></a>12:00 &#8211; Ich bin mittlerweile mit einigen Afghanen und einer beachtlichen Menge Briten auf Du und Du! In völkerübergreifender Freundschaft durchleben wir eine gemeinschaftliche Phase der Depression. Die Luft im Terminal ist mittlerweile ziemlich schlecht. Eigentlich stinkt es.  Einer meine neuen britischen Freunde aus dem Foreign Service gibt mir eine Kaffee aus.  Michael liest meine Vanity Fair.</p>
<p>13:00  Es tut sich etwas, in der Afghanischen Flugexilgemeinde, die die Warterei tapfer als Gruppe durchlebt. Diese Gruppe hat nun beschlossen, sich an einem Schalter anzustellen. Warum, weiß niemand, es gibt keine Durchsagen, keine Neuigkeiten auf den Anzeigetafeln. Ich stelle mich dazu. Michael auch. Das war klug. Wir fliegen tatsächlich los.</p>
<p>Drei Tage und 5 Stunden nachdem ich in Berlin ins Taxi zum Flughafen gestiegen bin,  lande ich in Kabul.  Der Winter und ich sind geschiedenen Leute.</p>
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		<title>HUMAN RIGHTS WATCH</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 22:19:28 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="284" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Z3qjqGxA58Q?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/v/Z3qjqGxA58Q?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ich unterstütze <a href="http://www.hrw.org/de">HRW</a>.</p>
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		<title>Haiti &#8211; &#8220;Fear in the Camps&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 23:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SANDMANN</dc:creator>
				<category><![CDATA[GLOBALIST]]></category>
		<category><![CDATA[Fear in the Camps]]></category>
		<category><![CDATA[Haiti]]></category>
		<category><![CDATA[Nadav Neuhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer denkt, nach einem Erdbeben mit 230-tausend Toten, kann es schlimmer nicht mehr kommen, der irrt gewaltig.  Mein Freund, der Photograph  Nadav Neuhaus, hat genau darüber einen unfassbaren Film gemacht.  

Fear in the camps from Nadav Neuhaus on Vimeo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer denkt, nach einem Erdbeben mit 230-tausend Toten, kann es schlimmer nicht mehr kommen, der irrt gewaltig.  Mein Freund, der Photograph <a href="http://www.nadavneuhaus.com/gallery-list"> Nadav Neuhaus</a>, hat genau darüber einen unfassbaren Film gemacht.  </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/26599278" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/26599278">Fear in the camps</a> from <a href="http://vimeo.com/user3948793">Nadav Neuhaus</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>NERDS or EXPERTS</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 23:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SANDMANN</dc:creator>
				<category><![CDATA[...und sonst so]]></category>
		<category><![CDATA[SOPA]]></category>
		<category><![CDATA[The Daily Show]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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The Daily Show with Jon StewartGet More: Daily Show Full Episodes,Political Humor &#038; Satire Blog,The Daily Show on Facebook


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			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-color:#000000;width:520px;">
<div style="padding:4px;"><embed src="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:video:thedailyshow.com:406251" width="512" height="288" type="application/x-shockwave-flash" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" base="." flashVars=""></embed>
<p style="text-align:left;background-color:#FFFFFF;padding:4px;margin-top:4px;margin-bottom:0px;font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:12px;"><b><a href="http://www.thedailyshow.com/watch/wed-january-18-2012/ko-computer">The Daily Show with Jon Stewart</a></b><br/>Get More: <a href='http://www.thedailyshow.com/full-episodes/'>Daily Show Full Episodes</a>,<a href='http://www.indecisionforever.com/'>Political Humor &#038; Satire Blog</a>,<a href='http://www.facebook.com/thedailyshow'>The Daily Show on Facebook</a></p>
</div>
</div>
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		<title>&#8220;Just like John Kerry, he speaks French!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 15:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SANDMANN</dc:creator>
				<category><![CDATA[GLOBALIST]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Nicholas Kristof]]></category>
		<category><![CDATA[Republikaner]]></category>
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Aus meiner Sicht ist der  Republikanische Vorwahlkampf in den USA ein absurdes Theaterstück, aufgeführt von einer Menge durchgeknallter Schauspieler mit merkwürdiger Weltsicht.   New York Times Kolumnist Nicholas Kristof beglückt seine Leser dieses Wochenende mit einem interessanten Stück Meinung zur merkwürdigen Europa-Phopie vieler Amerikaner, vor allem aber der republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Da lernt man das eine oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/01/15KRISTOF-popup.jpg" rel="lightbox[1285]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1284" title="15KRISTOF-popup" src="http://www.katrin-sandmann.de/wp-content/uploads/2012/01/15KRISTOF-popup-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a></p>
<p>Aus meiner Sicht ist der  Republikanische Vorwahlkampf in den USA ein absurdes Theaterstück, aufgeführt von einer Menge durchgeknallter Schauspieler mit merkwürdiger Weltsicht.   <a href="http://www.nytimes.com/2012/01/15/opinion/sunday/kristof-why-is-europe-a-dirty-word.html?_r=1&amp;smid=fb-share">New York Times Kolumnist Nicholas Kristof</a> beglückt seine Leser dieses Wochenende mit einem interessanten Stück Meinung zur merkwürdigen Europa-Phopie vieler Amerikaner, vor allem aber der republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Da lernt man das eine oder andere! Und amüsant ist es obendrein auch noch.</p>
<h6>Grafik: Jason Logan</h6>
<blockquote><p>&#8220;QUELLE horreur! One of the uglier revelations about President Obama  emerging from the Republican primaries is that he is trying to turn the  United States into Europe.</p>
<p>“He wants us to turn into a <a href="http://www.washingtonpost.com/blogs/election-2012/post/2012-abcyahoowmur-new-hampshire-gop-primary-debate-transcript/2012/01/07/gIQAk2AAiP_blog.html">European-style welfare state</a>,” warned Mitt Romney. Countless versions of that horrific vision creep into Romney’s speeches, suggesting that it would “<a href="http://www.washingtonpost.com/blogs/election-2012/post/mitt-romney-in-iowa-stop-obama-would-poison-the-very-spirit-of-america/2012/01/02/gIQAoBI2WP_blog.html">poison the very spirit of America</a>.” (&#8230;) (Monsieur Romney is getting his comeuppance. Newt Gingrich has released an attack ad, called “<a href="http://www.youtube.com/watch?v=tyFaWhygzjQ&amp;feature=player_embedded">The French Connection</a>,”  showing clips of Romney speaking the language of Paris. The scandalized  narrator warns: “Just like John Kerry, he speaks French!”)</p>
<p>Who knew? Our president is plotting to turn us into Europeans. Imagine:</p>
<p><em>It’s  a languid morning in Peoria, as a husband and wife are having  breakfast. “You’re sure you don’t want eggs and bacon?” the wife asks.  “Oh, no, I prefer these croissants,” the husband replies. “They have a  lovely je ne sais quoi.”</em></p>
<p><em>He dips the croissant into his  café au-lait and chews it with zest. “What do you want to do this  evening?” he asks. “Now that we’re only working 35 hours a week, we have  so much more time. You want to go to the new Bond film?”</em></p>
<p><em>“I’d rather go to a subtitled art film,” she suggests.</em> (&#8230;) <em>And we  must work out our vacation, now that we can take all of August off.  Instead of a weekend watching ultimate fighting in Vegas, let’s go on a  monthlong wine country tour.” </em>“<em>How romantic!” he  exclaims. “I used to worry about getting sick on the road. But now that  we have universal health care, no problem!”</em></p>
<p><em> </em>Look out: another term of Obama, and we’ll all greet each other with double pecks on the cheek.</p>
<p>Yet  there is something serious going on. The Republican candidates unleash  these attacks on Obama because so many Americans have in mind a  caricature of Europe as an effete, failed socialist system. (&#8230;) But the basic notion of Europe as a failure is a dangerous misconception. (&#8230;) After all, Norway is richer per capita than the United States. (&#8230;) If Europe  was as anticapitalist as Americans assume, its companies would be  collapsing. But there are 172 European corporations among the Fortune  Global 500, compared with just 133 from the United States. Europe  gets some important things right. It has addressed energy issues and  climate change far more seriously than America has. It now has <a href="http://www.nytimes.com/2012/01/05/us/harder-for-americans-to-rise-from-lower-rungs.html?_r=3&amp;hp=&amp;pagewanted=all">more economic mobility than the United States</a>,  partly because of strong public education systems. America used to have  the highest proportion of college graduates in the world; <a href="http://www.washingtonpost.com/local/education/us-falls-in-global-ranking-of-young-adults-who-finish-college/2011/08/22/gIQAAsU3OK_story.html">now France and Britain are both ahead of us</a>. (&#8230;)</p>
<p>So it is worth acknowledging  Europe’s (&#8230;)  problems are real. But embracing a caricature of  Europe as a failure reveals our own ignorance — and chauvinism.</p></blockquote>
<p>Vielleicht sollte Kristof vermehrt auch in europäischen Zeitungen gedruckt werden. Denn was gut und richtig in und an Europa ist, gerät bedauerlicherweise auch hier zunehmend in Vergessenheit.</p>
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		<title>Nothing Beats Having Good References!</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 15:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SANDMANN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hunter S. Thompson wants a newspaper job. It is 1958. Here is what he wrote. I think, this is the BEST Job Application Letter. EVER!
TO JACK SCOTT, VANCOUVER SUN
October 1, 1958 57 Perry Street New York City
Sir,
I got a hell of a kick reading the piece Time magazine did this week on The Sun. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hunter S. Thompson wants a newspaper job. It is 1958. Here is what he wrote. I think, this is the BEST Job Application Letter. EVER!</p>
<blockquote><p>TO JACK SCOTT, VANCOUVER SUN<br />
October 1, 1958 57 Perry Street New York City</p></blockquote>
<blockquote><p>Sir,</p></blockquote>
<blockquote><p>I got a hell of a kick reading the piece Time magazine did this week on The Sun. In addition to wishing you the best of luck, I&#8217;d also like to offer my services.</p></blockquote>
<blockquote><p>Since I haven&#8217;t seen a copy of the &#8220;new&#8221; Sun yet, I&#8217;ll have to make this a tentative offer. I stepped into a dung-hole the last time I took a job with a paper I didn&#8217;t know anything about (see enclosed clippings) and I&#8217;m not quite ready to go charging up another blind alley.</p></blockquote>
<blockquote><p>By the time you get this letter, I&#8217;ll have gotten hold of some of the recent issues of The Sun. Unless it looks totally worthless, I&#8217;ll let my offer stand. And don&#8217;t think that my arrogance is unintentional: it&#8217;s just that I&#8217;d rather offend you now than after I started working for you.</p></blockquote>
<blockquote><p>I didn&#8217;t make myself clear to the last man I worked for until after I took the job. It was as if the Marquis de Sade had suddenly found himself working for Billy Graham. The man despised me, of course, and I had nothing but contempt for him and everything he stood for. If you asked him, he&#8217;d tell you that I&#8217;m &#8220;not very likable, (that I) hate people, (that I) just want to be left alone, and (that I) feel too superior to mingle with the average person.&#8221; (That&#8217;s a direct quote from a memo he sent to the publisher.)</p></blockquote>
<blockquote><p>Nothing beats having good references.</p></blockquote>
<blockquote><p>Of course if you asked some of the other people I&#8217;ve worked for, you&#8217;d get a different set of answers.</p></blockquote>
<blockquote><p>If you&#8217;re interested enough to answer this letter, I&#8217;ll be glad to furnish you with a list of references &#8212; including the lad I work for now.</p></blockquote>
<blockquote><p>The enclosed clippings should give you a rough idea of who I am. It&#8217;s a year old, however, and I&#8217;ve changed a bit since it was written. I&#8217;ve taken some writing courses from Columbia in my spare time, learned a hell of a lot about the newspaper business, and developed a healthy contempt for journalism as a profession.</p></blockquote>
<blockquote><p>As far as I&#8217;m concerned, it&#8217;s a damned shame that a field as potentially dynamic and vital as journalism should be overrun with dullards, bums, and hacks, hag-ridden with myopia, apathy, and complacence, and generally stuck in a bog of stagnant mediocrity. If this is what you&#8217;re trying to get The Sun away from, then I think I&#8217;d like to work for you.</p></blockquote>
<blockquote><p>Most of my experience has been in sports writing, but I can write everything from warmongering propaganda to learned book reviews.</p></blockquote>
<blockquote><p>I can work 25 hours a day if necessary, live on any reasonable salary, and don&#8217;t give a black damn for job security, office politics, or adverse public relations.</p></blockquote>
<blockquote><p>I would rather be on the dole than work for a paper I was ashamed of.</p></blockquote>
<blockquote><p>It&#8217;s a long way from here to British Columbia, but I think I&#8217;d enjoy the trip.</p></blockquote>
<blockquote><p>If you think you can use me, drop me a line.</p></blockquote>
<blockquote><p>If not, good luck anyway.</p></blockquote>
<blockquote><p>Sincerely, Hunter S. Thompson</p></blockquote>
<p>Source:  The Proud Highway: Saga of a Desperate Southern Gentleman, 1955-1967 (The Fear and Loathing Letters, Vol. 1)</p>
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		<title>Duet with a Frog</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 12:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SANDMANN</dc:creator>
				<category><![CDATA[...und sonst so]]></category>
		<category><![CDATA[Bret McKenzie]]></category>
		<category><![CDATA[Kermit]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Zwischendurch&#8230;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Zwischendurch&#8230;</p>
<p><iframe width="480" height="373" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" id="nyt_video_player" title="New York Times Video - Embed Player" src="http://graphics8.nytimes.com/bcvideo/1.0/iframe/embed.html?videoId=100000001177171&#038;playerType=embed"></iframe></p>
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